Familie van Keulen

Aantekeningen

Aantekeningen Walien Bocholt

M

Vader onbekend

Moeder onbekend

1587 - 1589Verzeichnungseinheit
Stadtarchiv Münster
B-Acta jud / Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten), Nr. 493
Klage der Crotgen(?) von Walien, Witwe Wennemar von Sonsfeldt in Rees, vertreten durch den Prokurator Dietrich von Vieffhusen in Bocholt ./. den Färber Egbert Steck in Wesel, später in Cöln, vertreten durch den Notar Johan Helmich in Bocholt. Die Klägerin verlangte Rückzahlung eines Darlehens nebst Zinsen. Der Beklagte wohnte früher in Bocholt und besitzt dort ein Haus auf der Rauwers-Straße.

PERIOD 1587 - 1589
Klage ist erhoben am Stadtgericht in Bocholt; dieses ist anfänglich besetzt mit dem Bürgermeister Henrich Herdinck als Vertreter des Richters Erich Mum und dem Bürgermeister Henrich Schmisken und dem Rentmeister Florenz zum Boxstert als Schöffen.
Die Klägerin stirbt im Jahre 1587; den Prozess setzen fort 1. ihr Sohn Johann von Sonsfelt für sich und als Vormund der Alitgen Uth(?), der Tochter seines + Bruders Johann und dessen Frau Henneken, 2. Christian Katte für sich und seine Stieftochter Geroniken von Sonsfelt.
Der Beklagte legt Berufung zum Rat in Münster ein.
Erwähnt werden Stine von Besten, Frau des Beklagten; ferner aus Bocholt: Schöffe Wilhelm von Walien; Wilhelm Oveliving; Stadtdiener Arndt van Wulffen; Stadtsekretär Gerhard Rasfeldt an der Ravardistraße; Lic. Christoph von Wielich, stellvertretender Richter; Vikar Hinrich von Hekeren; Zeino Slueter; Henrich Stotman; Rentmeister Gerhard Steck, Bruder des Beklagten; aus Rees: Gersken Heesters, Frau Henrich von Sonsfelt; die Schöffen Berndt Stuell und Lic. Johan Helskamp; die Notare Johan Steell und Johann von der Huibsch; Bürgermeister Johan von Schreick; Arnold Wolff.
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https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-A92x56310200691223120220603052812073

1638/39 Rodehorst Werth Als Pächter der „Roohorst“ im 7. von 12 vereinbarten Pachtjahren ist Henrich van Walien in der Rechnung der Herrschaft Werth für 1638/1639 vermerkt. bron:http://wertherbruch.de/wertherbruch/rodehorst/

1640 Anholt
Anna Walien getuige bij een doophttps://data.matricula-online.eu/de/deutschland/muenster/anholt-st-pankratius/KB001_1/?pg=47

1640-1690 Bettinck / Betting in Bocholt Spork

Verzeichnungseinheit
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
AA 0627 / Reichskammergericht AA 0627, Nr. 5877 - V 456/1288
Acta priora eines Verfahrens um das zum Viehof gehörige, im Kirchspiel Bocholt (Bockhollt) gelegene Behandigungsgut Betekinck. Strittig war, ob nach Hofes- und Gewohnheitsrecht das auf 2 Hände ausgegebene Gut wie ein „allodial oder durchschlächtiges Gut“ im Erbgang geteilt werden könne. Die Vorinstanzen hatten das Gut Wallien allein zugesprochen; seine Schwester müsse sich mit einer Abfindung begnügen.

LAUFZEIT [1648 -], (1643 - 1648)
Kläger: Bernhard von Voorden gen. Willebrand für sich und namens seiner Frau Wilhelma von Wallien, (Bekl.)
Beklagter: Heinrich von Wallien, (Kl.)
Prozeßart: Appellationsprozeß
Instanzen: 1. Hofesgericht des (Oberhofes) Viehofs mit Rat unparteiischer Rechtsgelehrter 1643 - 1646 - 2. Essener Äbtissin 1646 - 1647 - 3. RKG 1648 - ? (1643 - 1648)
Beschreibung: 2 Bde., 2 cm; Bd. 1: 68 Bl, geb.; unquadranguliert, prod. 3. November 1648, Akten des Verfahrens 1. Instanz; Bd. 2: 24 Bl., geb.; unquadranguliert, prod. 3. November 1648, Akten des Verfahrens 2. Instanz.
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Verzeichnungseinheit
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
AA 0627 / Reichskammergericht AA 0627, Nr. 3571 - M 9/12
Berufung gegen das Urteil der Vorinstanz vom 22. Juli 1693, wodurch die Appellaten als nächste Erben des verstorbenen Henrich Hermann (auch: Hermann Henrich oder Hermann Dietrich) von Wallin und als Erbfolger im Essener Behandigungsgut Bettinghof (Bettinckenshoven), gelegen im Stift Münster im Amt und Kirchspiel Bocholt und in der Bauerschaft Spork (Kr. Borken) und zum Oberhof Viehof gehörig, anerkannt wurden. Die „erschlichene“ Behandigung der Appellantin wurde widerrufen. Die Appellantin erhebt gemäß gewöhnlichem Erbrecht, denn es sei nicht erwiesen, daß der streitige Hof ein Lehngut sei, als Tante (Mutterschwester) des letzten Hofinhabers Henrich Hermann von Wallin Anspruch auf das Gut. Die Appellatin Wendeline von Vörden und ihre Schwestern beanspruchen das Gut als agnatische Verwandte des letzten Gutsinhabers und verweisen darauf, daß ihre Mutter Wilhelmina von Wallin 1643 mit dem streitigen Hofbehandigt worden ist.

LAUFZEIT 1694 - 1701 (1643 - 1703)
Kläger: Margarethe Gertrud Gosaeus (Gohans), Witwe des Georg Bernhard (auch: Bernhard Georg) Macharius, zu Gescher (Kr. Coesfeld), (Bekl.)
Beklagter: Samuel von Ree, Rittmeister in holländischen Diensten, ehemaliger kurbrandenburg. Kapitän, Hofmeister von Essen, namens seiner Gattin Wendeline von Vörden zu Bocholt, und als „mandatarius“ für die übrigen Erben von Vörden, (Kl.)
Prokuratoren (Kl..): Dr. Johann Philipp Nidderer 1694 - Subst.: Lic. Johann Henrich Flender
Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Adam Roleman 1694 - Subst.: Lic. Konrad Franz Steinhausen
Prozeßart: Appellationis
Instanzen: 1. Äbtissin von Essen bzw. ihre Kanzlei 1690 - 1693 - 2. RKG 1694 - 1701 (1643 - 1703)
Beweismittel: Behandigungsbrief der Äbtissin Anna Salome von Salm und Reifferscheid zu Essen von 1688 für Bernhard Georg Macharius namens seiner Gattin (Q 5). Ebenso von 1688 für Samuel von Ree namens seiner Gattin (Q 6). Behandigungsbrief der Äbtissin von Essen von 1643 für Wilhelmina von Wallin, Gattin des Berend gen. Willebrand von Vörden und Mutter der Appellatin (72-74). Erbvergleich von 1668 zwischen Dietrich von Wallin, Sohn des Hermann von Wallin, und den vier Töchtern seiner Tante (Vaterschwester) Wilhelmina von Wallin, verwitwete von Vörden (74-76). Zeugenverhör (in Q 19*).
Beschreibung: 5,5 cm, 228 Bl., lose; Q 1 - 20 und 1 Beilage (Rationes decidendi) prod. 30. April 1703. Vgl. Staatsarchiv Münster, RKG 3362 (M 10/13).

Verzeichnungseinheit
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
F 001 / Reichskammergericht / Akten, Nr. M 10 - Band: 1
Marg. Gertrud Gosaeus, Wwe. des Bernh. Georg Macharius, Münster, und deren Sohn Meinhard Dietr. Macharius, Kl. gegen Joh. Samuel v. d. Ree für seine Ehefr. Wendeline v. Vörden, Bocholt, und deren Schwester Wilhelmine v. Vörden, Bekl. Erbfolge in den Essener Stiftshof Bettingshof im Ksp. Bocholt, Bsch. Spork, nach dem Tode des Herm. Heinr. v. Wallien. 1. Hofger. Münster 1688. 2. RKG 1701

LAUFZEIT 1701



Willem 1579