Verzeichnungseinheit
Stadtarchiv Münster
A-AUS / Allgemeine Urkundensammlung, Nr. 271
Urkunde Nr. 271
ALLGEMEINE FORMALBESCHREIBUNG Pergament-Urkunde, Siegel des oben genannten Hofes, ab; Siegel und Unterschrift des Rotger van der Ruir; Siegel und Unterschrift der Rychtmot van Drolshagen; Siegel und Unterschrift des Berndt van der Rur
LAUFZEIT 8. Januar 1572
Vor dem Offizialat des Hofes zu Münster bekennen die Eheleute Rotger van der Ruhr (Ruir) und Richtmoet van Drolshagen mit ihren Kindern Eheleute Ernst, Herr zu Kitzlitz, und Bilia van der Ruir, Berndt, Hinrich und Anna van der Ruer (Ehefrau des Berndtzfeldtz van der Tinnen), dass sie durch den noch schwebenden Prozeß mit Jurgen van Drolshagen thor Luckenbecke und nach seinem Tod mit seiner Witwe Jutta Tilbecke um 5 Stücke Erbes im Kirchspiel Rinkerode (Hoffham, Huißham, Storminck, Hagedorn und Holtkamp) in finanzielle Not geraten sind. Deshalb bewilligt ihnen Johan, Bischof von Münster, die Aufnahme von 300 Talern von Johan und Margarethe Verendorp, unter Verpfändung zweier Felder, beide Storminck Feld genannt, im Kirchspiel Rinkerode, Bauerschaft Hemmer, für jährlich 28 Talern für die Nutzung.
Erwähnt: Licentiat Johannes Havichorst, für den, solange er in der Streitsache Adooheit ist, ein Ochse für jährlich 3 Taler weiden soll.https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-A92x28717190027236920200814125108276
Verzeichnungseinheit
Stadtarchiv Münster
A-AUS / Allgemeine Urkundensammlung, Nr. 226
Urkunde Nr. 226 - Verkauf eines Feldes
ALLGEMEINE FORMALBESCHREIBUNG Pergament-Urkunde, Siegel des Richters (anhängend) und von Rotger van der Ruhr (ab).
LAUFZEIT 29. November 1561 (vp Auendt Andree Apostoli)
Vor dem Richter der Stadt Münster, Johannes Wesseling (Johan Wesselinck Doctor) und dem vereidigten städtischen Notar verkaufen die Eheleute Rotger von der Ruhr (vann der Ruehr) und Richmoith [van Drolshagen] zusammen mit ihren Kindern Gerdt, Heinrich (Henrick) und Anna stellvertretend für die weiteren Kinder für eine Summe Geldes der Margarethe von Vullenspith, Witwe des von Galen zu Heidemühlen (Galten thor Heinmollen), ein Feld genannt "de Wissche kamp" im Kirchspiel Rinkerode (Rinckerodde), gelegen zwischen dem "Koefelde" und der "Storminckbecke", die zum Erbe Huishamme (= Hueshan?, Bs. Hemmer) gehört.
Die Verkäufer verpflichten sich zur Währschaft und setzen ihre anderen Besitzungen als Pfand ein.
Den Verkäufern wird ein jährliches Rückabwicklungsrecht für 220 Taler an St. Andreas (30.11.) zugestanden, wobei die Rückabwicklung von jeder Seite ein halbes Jahr zuvor angekündigt werden muss.
Der Richter kündigt sein Siegel an und Rotger von der Ruhr kündigt für sich und seine Ehefrau dessen Siegel an. Gerdt und Heinrich kündigen in Ermangelung eines eigenen Siegels ihre eigenhändige Unterschrift an.
Unterschriften des Notar Conrad Bokelmann, der "rychtmot van drolshagen" (sic!) und des "hynryck van der ruer".
...https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-A92x34783810377120920210723132257087